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Steyr Mannlicher Karabiner M1895 Budapest Kal. 8x56R
Artikel-ID: 13999405  •  ArtikelNr. des Verkäufers: 2104  •  Kategorie: Sammlerwaffen/-munition > Gewehre > bis 1900
Aktueller Preis 251,00 EUR
Restzeit beendet
Ende 25.04.2021 20:05:19 MEZ
Gebote 16 ( Gebotsübersicht )
Höchstbieter csataif111 (8)
  Verkäufer Dr_Birkhahn (10) 
  Artikelstandort D - 6391 Amorbach
    (Deutschland)
 
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Zustand der Ware: Gebrauchsspuren
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Artikelbeschreibung

Steyr-Mannlicher Karabiner Budapest Modell 1895 Kal. 8 x 56 mm R

Bei dem hier angebotenen Karabiner M95 aus der Steyr Gewehrfabrik Budapest handelt es sich um ein sehr interessantes Exemplar, das durch sein helles Schaftholz (vermutlich Kirsche) besonders auffällt. In dieser sehr führigen Variante kam das Gewehr M95 bei den Gebirgstruppen und der Kavallerie zum Einsatz, wo es wegen seiner leichten aber robusten Bauart sehr geschätzt war. 

Die Brünierung des Karabiners ist in gutem Zustand, Lauf, Verschluss und Schaft sind nummerngleich. Korrosion an der Schaftkappe und Schwarzfärbungen des Schaftholzes in diesem Bereich lassen vermuten, dass der Karabiner im Schützengraben oder Unterstand zeitweilig im Feuchten gestanden haben muss. Ein Schaftriss wurde holzhandwerklich repariert (Bild).  Gesamtlänge: 100,5 cm, Gewicht (ohne Munition) 3,36 kg. 

Achtung: Das abgebildete Original-Dolchbajonett M95 ist nicht Gegenstand dieser Versteigerung! Es wird jedoch zeitgleich hier bei eGun mit Metallscheide und Koppelschuh angeboten.

Beschreibung

Lauf                             

51 cm Länge, blank, 4 Züge, Drall rechts

Visiereinrichtung

kurzes Klapp-Schiebevisier mit V-Kimme, die filigran gearbeitete und dennoch unempfindliche Visierung ist eingeklappt auf eine Schussentfernung von 50 m eingerichtet und ermöglicht aufgestellt über eine Schiebekimme in 20 m Abstufungen eine Treffsicherheit bis 240 m; Pyramidenkorn 

Verschluss                   

Geradezug-Zylinderverschluss aus glänzend poliertem Edelstahl, kurzer Kammergriff mit großer Kugel und Abzugssicherungshebel auf der linken Seite; festes Kastenmagazin für 5 Schuss, Laderahmenbefüllung von oben 

Schaft                          

aus gelb-orangefarbenem Kirschholz (?) mit längsgestreifter Maserung und Spiegelflächen, Vorderschaft mit tiefen Griffrillen, Handschutz mit Vorderschaft gleichlang, Original-Lackierung, alter, ausgebesserter Schaftriss, diverse Gebrauchsspuren

Beschlag                      

der Oberring hält Handschutz und Vorderschaft um den Lauf zusammen und weist links einen 5 cm langen Gewehrstockstummel mit Kugelspitze und auf der Unterseite eine Befestigungswarze für das Bajonett auf; am Unterring und im Bereich des Griffstücks sind links sehr stabile Befestigungsösen für den Schulterriemen angebracht; Magazinkasten und Abzugsbügel bilden eine Baueinheit, vor dem Abzug Auslöser für den Laderahmen; Kolben mit Eisenplatte beschlagen

Zubehör                       

verstellbarer Original-Lederriemen mit Metallknopf und Karabinerhaken zum schnellen Lösen

                                   

Historie

Die Repetierbüchse Steyr-Mannlicher Modell 1895 wurde für die österreichisch-ungarische Armee entwickelt und diente für das große K.u.K.-Heer als Standardwaffe in einer regulären langen Version, einer Stutzen-, einer Karabiner- und einer Scharfschützenversion. Das ursprüngliche Kaliber 8x50 mm R wurde später auf 8x56 mm R bzw. 8x57 mm IS verstärkt. Das Charakteristische ist der Geradezug-Zylinderverschluss, der in Verbindung mit den 5-Schuss-Ladeclips schnelles Feuern ermöglichte. Dies brachte ihm bei den Soldaten die Bezeichnung „Ruck-zuck-Gewehr“ ein. Die im Verhältnis zum Gewicht der Waffe starke Munition sowie die Geradzugtechnik des Verschlusses machten es erforderlich, die Waffe mit der linken Hand besonders fest zu halten. Dem tragen die tiefen Griffrillen Rechnung, die auf 12 cm Länge in den Vorderschaft von der Laufhülse bis zur Visierung eingearbeitet sind. 

Gefertigt wurde das M95 in Österreich bei Steyr Mannlicher, in Ungarn in der Steyr Gewehrfabrik Budapest (wie dieses Exemplar). Das M95 diente als Ordonnanzgewehr der K.u.K.-Armee vor dem und im Ersten Weltkrieg. Nach der Kapitulation des Kaiserreichs verblieben viele M95 in den Beständen der neu entstandenen Armeen Österreichs und Ungarns. Wegen seiner Solidität und Zuverlässigkeit wurde das M95 auch während des zweiten Weltkriegs hauptsächlich durch Versorgungs- und Reserveeinheiten noch verwendet. Durch diesen langen Einsatzzeitraum weisen die noch im Umlauf befindlichen Waffen häufig Ausbesserungen auf. Vergleichbar mit dem deutschen K98 hat auch das österreichische M95 Militärgeschichte geschrieben.






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