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17.05.2021 17:42:17
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Hoflieferant A.V.Lebeda-Prag VL-Doppelflinte um 1850
Artikel-ID: 14039068  •  Kategorie: Vorderladerwaffen > Historische Originale
Aktueller Preis 367,66 EUR
Restzeit 16:04:23 (akt. Zeit: 17.05.2021 17:42:17)
Ende 18.05.2021 09:46:40 MEZ
Gebote 4 ( Gebotsübersicht )
Höchstbieter Karel74 (284)
  Verkäufer normandie (437)
  Artikelstandort 41063 Mönchengladbach
    (Deutschland)
 
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Artikelbeschreibung

Sehr seltene,vom kaiserlichen Hofbüchsenmacher  A.V. Lebeda - Prag vor 1857 (Tod von A.V. Lebeda) hergestellte Vorderladerdoppelflinte mit aufwendigen Gravuren und Goldeinlegearbeiten. Damastlaüfe. Doppelabzug. Schlösser funktionieren, Zustand der Oberflächen siehe Fotos. Ladestock fehlt. An der Laufwurzel fehlen teilweise Goldeinlegeintarsien. Hasengravur auf der Laufwurzel. Silberplättchen mit "E" Gravur auf der Schaftunterseite. Fratzengesicht zwischen den Hähnen auf der Baskülverlängerungsnase.Basküle, Hähne, Schloßplatten, Züngelplatte, Abzugsbügel und Schlüssel mit umfangreicher, aufwendiger und großflächiger, teilweise vorgeätzter Randstich-, Rosetten-, Ornament- und Tierstückgravur, an der Laufwurzel umfasste runde Gold- und Silbereinlagen, die an einer Laufwurzel fehlen. In Gold  eingelegte Beschriftung auf der Laufschiene  mit  " A. V. Lebeda W Praze ".  Sehr schöne und noble Sammlerwaffe des kaiserlichen Hoflieferanten und namhaften Herstellers A.V. Lebeda - vermutlich vor 1857 gefertigt, da Anton Vinzent Lebeda in diesem Jahr in Prag verstarb. 

Zum Hersteller A.V. Lebeda aus Prag schreibt der Experte Ing. M. Kruschitz des Dorotheums/Wien zu einer ähnlichen Waffe des Herstellers in einem Auktionskatalog: 

Zitat:
Anton Vinzent Lebeda aus Cernowitz bei Königsal stammend wurde am 1. Mai 1797 geboren. Nach seiner Lehre in Prag, welche er als Geselle 1813 beendete, reiste er nach Deutschland und zu Johann Contriner nach Wien um hier weitere Erfahrungen zu sammeln. Wieder nach Prag zurückgekehrt kauft er 1820 oder 1821 die Firma des verstorbenen Büchsenmachers Matthias Brandjes und wird zwei Jahre später Büchsenmachermeister. 1828 erhält er das Patent für sein so genanntes ‘Prager Kastenschloß’ für Perkussionsgewehre und am 22. 12. 1830 ein weiters für ein ‘Jagdgewehr mit einem Sicherheitsgesperre’. 1833 stellte seine Firma das tausendste Gewehr her. Anlässlich des Besuches Kaiser Franz Josefs 1852 in Prag und der Vorführung seiner Waffen wurde er dem Kaiser, der von diesen Leistungen beeindruckt war, vorgestellt. Bei dieser Gelegenheit erfolgte die Bestellung über 21! Gewehre durch den Kaiser und die Ernennung zum Hoflieferanten. Mit seiner Frau Anna hat er zwei Söhne. Anton (1823–1860) und Ferdinand (1824–1889), die beide nicht nur das Büchsenmacher- sondern auch das Graveurhandwerk erlernen. Anton Vinzent Lebedas angeschlagene Gesundheit veranlaßt ihn 1854 das Unternehmen seinem Sohn Anton zu übergeben. Am 2. Juli 1857 stirbt er in Prag. Nach dem Tod des Vaters steigt auch Ferdinand in das Unternehmen ein und führt es gemeinsam mit Anton bis 1860 und dann von 1861 bis 1889 alleine. Nach seinem Tod wird die Firma aufgelöst. Den Gravuren widmete man neben der hervorragenden büchsenmacherischen Arbeit im Hause Lebeda aber besonderes Augenmerk. So wurden beide Söhne auch zu Graveuren ausgebildet und die bekanntesten Maler Prags (z. B. Josef Mßnes, Josef Navratil und Vaclav Sekal, etc.) aus jenen Tagen fertigten Entwürfe für die Gravuren an, die dann unter besonderer handwerklicher Qualität von den besten Graveuren auch umgesetzt wurden. Typisch waren die auch bei der vorliegenden Waffe vorkommenden Arrangements, bei denen Szenen aus dem Tierleben geschickt in die umgebenden Arabeskenschwünge platziert werden. Zitat Ende.

Wie üblich: Privatverkauf: Keine Gewährleistung, Garantie, Rücknahme. Beschreibung erfolgt nach bestem Wissen, stellt aber keine zugesicherte Eigenschaft dar. 
Auch für zweischüssige VL-Waffen ist eine Erwerbsberechtigung erforderlich. Verkauf der Flinte für einen älteren Jagdfreund im Auftrag an erwerbsberechtigten Käufer nach Vorlage entsprechender Dokumente (Pers.ID-Nr.). 

 

 

 

 



Am 05.05.2021 um 14:32:20 Uhr fügte der Verkäufer folgende Ergänzung hinzu:

Sollten noch weitere Bilder der Flinte gewünscht werden, bitte ich - bei ernsthaftem Interesse - um Ihre Mail - ich werde diese Ihnen zusenden.

Laut vorliegenden Zeitungsartikel aus dem DWJ - leider ohne Jahresangabe - Thema/Überschrift Franz-Joseph von Österreich, die ich vom Eigentümer nachträglich erhielt , ist die Rede von zwölf Doppelbüchsen und 12 Doppelflinten, die der Kaiser Franz Joseph I. bei a.V. Lebeda 1852 nach einem Besuch bestellt hat. Ob die vorliegende Flinte dazu gehört vermag ich nicht zu sagen. Jedenfalls zeigt das Silberplättchen auf der Schaftunterseite einen Altschriftbuchstaben (m.E. ein E) unter einer Krone mit 7 Zacken. Die Flinte hat die Nummer 1084 auf der Abzugsbügelverlängerung (und eine neuere Waffennnummer, unter der die Flinte registriert ist). Die Schlösser und deren Funktion habe ich geprüft - diese sind in Ordnung. Die Seitenplatten der rückliegenden Schlösser sind nicht graviert und haben eine fleckige, leicht rauhe Oberfläche. Der Schaft mit schöner Maserung hat auf der linken Seite eine Schaftbacke.  Kann leider keine weiteren Bilder nachträglich bei egun einstellen. 




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