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Hege SAA 1873, Cal. .45 Knall, PTB 528, 4 ¾ Zoll, im sehr guten Zustand
Artikel-ID: 20231911
Kategorie: Westernwaffen > Revolver
Kategorie 2: Freie Waffen > Revolver > Umgebaute Originale

Aktueller Preis 1.320,00 EUR
Restzeit beendet
Ende 28.01.2026 12:58:39 MEZ
Gebote 21 ( Gebotsübersicht )
Höchstbieter dgz08wen (38)
  Verkäufer Hutch50 (11)
  Artikelstandort 65626 Birlenbach
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Artikelbeschreibung

Soweit nicht bekannt, es handelt sich hierbei um den Umbau einer scharfen Waffe in einen Platzpatronen-Revolver. So weist der Lauf auch die Züge/Felder auf und ist nur an der Laufwurzel mittels Einsatz verschlossen, wobei der Lauf dezent im Rahmen durch einen Stahlstift von unten gegen Austausch gesichert ist. Dieser Stift ist nur ersichtlich, wenn zuvor die Arretierung für die Trommelachse ausgebaut wurde. Diese Vorgehensweise, wie auch die etwas im vorderen Bereich der Trommel leicht versetzten Trommelbohrungen halte ich für unauffälliger als z. B. die bei einigen Remington-Versionen sofort ersichtlichen Stifte im Rahmen zur Sicherung des Laufs und die quer in der Trommel von außen eingebrachten Stahlstifte. Mit dem Revolver wurde nicht geschossen. Der Revolver besitzt die PTB 528 und ist zerlegbar. Nicht dass man es benötigen würde, aber es beruhigt, dass dieser Revolver eben wie das Original für den kontinuierlichen Gebrauch ausgelegt ist. Als, Ganz-Stahlwaffe ist aber auch entsprechende Pflege angesagt, soweit man den Zustand erhalten möchte. D. h., nach dem „Spielen“ den obligatorischen Handschweiß mit einen weichen (tunlichst trockenen) Tuch abwischen und dann die Waffe wieder leicht einölen. Ab und zu dann auch mal etwas Waffenöl in den Lauf, die Trommelbohrungen und bei gespannten Hahn in die Mechanik sprühen. Bei doch einigen auf dieser Plattform angebotenen Revolvern dieses Typs sieht man erhebliche Rostspuren. Sind diese erst mal auf dem buntgehärteten Rahmen vorhanden, wird eine Reparatur schwierig. Andererseits Ist eben Stahl und kein kostengünstiger Zinkspritzguss. Die Qualität der Schlossteile ist sehr gut und entspricht der meines (scharfen) Uberti aus den Siebzigern. Der angebotene Revolver weist das sogenannte „Colt Midnight Blue“ als Brünierung auf. Aufgrund des bei einigen Aufnahmen verwendeten Blitzlichts, kommt dies bei den Bildern mitunter etwas Bonbonfarben herüber. Dies täuscht aber. Auch weist die Waffe keine Schlieren auf, Die einzigen metallblanken Stellen (Punkte) befinden sich vor den Trommelnuten für den Trommelstopp. Die Trommelnuten selbst sind nicht blank. Auch weist die Trommel nicht die bei Gebrauch entstehenden, durch den Trommelstop bedingten, Schleifspuren auf. Bei der Brünierung handelt es sich eigentlich nicht um eine klassische (Tauch-)Brünierung. Nach meinem Kenntnisstand werden die Teile blau angelassen und kommen anschließend in ein Ölbad. Der eigentliche Vorteil besteht darin, dass so einfach überpolierte Verarbeitungsspuren (z. B. Fräsrillen) eher als bei einer normalen Brünierung) auffallen würden und die Fertigungstiefe hier damit (zwangsweise) sehr gut ist. Die Oberfläche ist damit aber auch empfindlicher. Die Bunthärtung des Revolvers ist sehr gut und war der eigentliche Grund für den damaligen Erwerb. Die Waffe weist ein 3 „Fehlstellen“ auf, wobei dies generell, und vor allem im Vergleich zu anderen hier mitunter angebotenen Revolvern, eher ein „Jammern auf höchstem Niveau“ darstellt. So befindet sich auf der rechten Griffschale eine minimale kleine Kerbe. Auf dem Lauf befindet sich auf Höhe der Beschusszeichen eine stecknadelkopfgroße leichte Vertiefung, welche, da nicht blank, noch von der Produktion des Laufs resultieren dürfte. Des Weiteren ist die Brünierung am Griffrahmen auf Vorderseite und am Griffrücken etwas rötlich durchscheinend. Dies war es dann aber auch schon. Die angeführten Stellen sind den Bildern zu entnehmen. Auf dem 3. Bild ist bei Vergrößerung zwischen 2 Nuten für den Trommelstop das Haar eines Pinsels zu erkennen. Es handelt sich nicht um einen Kratzer. Die Schrauben sind selbstverständlich nicht vermurkst. Soweit Stellen als blank erscheinen, liegt dies lediglich an den Spiegelungen beim Fotografieren. So sieht z. B. auf dem 4. Bild so aus, als wäre der Hahn auf der rechten Seite im unterem Bereich schwarz. Dies ist lediglich dem Blitzlicht geschuldet. Und ja, es wird ungern gesehen, wenn bei Auktionen schon ein höherer Startpreis angegeben wird, aber ich möchte nun mal den Revolver nicht unter diesem Preis verkaufen. Ich halte dies für legitim. Auch werden diese Revolver in der Platzversion nicht mehr hergestellt. Der von mir angegebene Sofortkaufpreis liegt noch unter dem damaligen Erstehungspreis. Bei Interesse kann ein Bildersatz zugesendet werden. Ich habe es nicht hinbekommen, mit einem Editor Bilder direkt in das Textfeld zu kopieren. Rückfragen jederzeit! Der Revolver wird unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung/Rücknahme verkauft. Der Ausschluss gilt nicht für Schadensersatzansprüche aus grob fahrlässiger bzw. vorsätzlicher Verletzung von Pflichten des Verkäufers sowie für durch den Verkäufer zu verantwortende Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit.“ Versand als versichertes Paket mit Zustellungsnachweis. Ein Altersnachweis ist erforderlich. Kein Versand ins Ausland. No international Shipping.

Baureihenzulassung für Pistolen / Revolver
PTB-Nr.:   528
weitere Angaben:   Waffe ist zerlegbar.


Am 26.01.2026 um 12:51:24 Uhr fügte der Verkäufer folgende Ergänzung hinzu:

Es haben sich einige Fragen angesammelt, welche ich hier für alle Interessierten beantworten möchte. Nein, die Trommel weist (leider) nicht die separate Hülse der frühen Modelle auf. Ein Büchsenmacher kann aber die Bohrung für die Trommelachse erweitern und eine Hülse drehen. Der Grund für das Zerlegen des Revolvers resultierte aus meiner Neugier, ob es sich noch um einen geschmiedeten oder um einen gegossenen Rahmen handelt. Grund für den Erwerb war eigentlich der Rahmen mit seiner Bunthärtung. Original Colt-Revolver weisen lediglich eine eher matte Bunthärtung auf, da die Rahmen vor ihrer (noch echten) Bunthärtung nicht groß poliert wurden. Der dominierende Gold-/Braunton der Bunthärtung war der Kaufgrund. Wir hatten schon mal durch einen Fachbetrieb einen Uberti komplett auf 1. Generation umbauen und neu beschießen lassen. Die Waffe "wanderte" dann in die rote WBK. Ähnliches war hier vorgesehen. Ja, die abgebildeten Schlossteile sind die originalen und auch im Revolver verbaut. Nein, bei den rötlichen Stellen des Griffrahmens handelt es sich nicht um Abnutzung. Unter dem Blau gibt es schlicht nichts rotes. Die unterschiedlichen Anlassfarben generieren sich über unterschiedliche Temperaturen. Rot kommt vor Blau. Die materialdünneren Stellen hatten schon die Temperatur für Blau, während die materialstärkeren noch die Temperatur für Rot aufwiesen. Hier wurde wohl bei der Produktion nicht ganz aufgepasst. Dies ist zumindest mein Kenntnisstand. Aber auch dies ließe sich beheben. Es mag ja sein, dass auf YouTube erzählt wird, dass man den Einsatz, mit dem der Lauf an der Laufwurzel verschlossen wurde, herausschlagen könne. Das halte ich für Unsinn. Schon den Versuch sollte man tunlichst lassen. Ich hoffe, die Informationen helfen hier und da weiter. Ich hätte nicht gedacht, dass diese umgebauten Originale schon für sich ein Sammelgebiet sind. Mein Altbestand zeigt mir, dass eine "frühe Geburt" auch ihre Vorteile haben kann.


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