Die Waffen SS
John Keegan
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Die Waffen SS
Von:
John Keegan
Verlag:
Moewig
Die Waffen - SS war die "Prätorianergarde des Führers".
Welche Bedeutung sie wirklich hatte, ist auch heute noch umstritten.
Der bekannte englische Autor versucht in dem vorliegenden, reich illustrierten Werk
Licht in dieses Dunkel zu bringen…
Rezension :
Ein Autor, der sich mit der Geschichte der Waffen-SS auseinander setzt, greift ein
heikles Thema auf.
Es gibt genügend Beispiele - nicht zuletzt mit personalisierender Ausrichtung - , in
denen das Hohe Lied der ach so tollen SS-Kämpfer und der überragenden Moral der
Truppe gesungen wird.
Von einem renommierten britischen Militärhistoriker wie John Keegan erwartet man,
dass er solche Klippen souverän umschifft.
Und Keegan tut dies auch.
Freilich nicht ganz so souverän, wie zu hoffen gewesen wäre.
Dafür zeigt er sich einfach zu fasziniert von den kämpferischen Leistungen der
Weltanschungs-Krieger.
Aber, und hierin unterscheidet er sich von weniger an der historischen Wahrheit
interessierten Autoren:
Keegan weiß differenziert zu argumentieren.
So lautet ein Kernsatz seines Buches:
"Dank ihrer besseren Ausrüstung und Bewaffnung leisteten die Divisionen der
Waffen-SS an der Front Außerordentliches - was sie sich dagegen zeitweilig hinter
der Front zu leisten pflegten, hatte nichts mit ihrer den Heeresverbänden gegenüber
besseren Ausstattung zu tun, sondern ausschließlich mit dem besonderen Geist
oder Ungeist, welcher in den Verbänden der Waffen-SS herrschte" (S. 319).
Oder, schärfer gefasst:
"Daß es neben den bewährten Eliteverbänden der Waffen-SS eine 'andere SS' gab,
eine Auslese an Brutalität und bedenkenloser Grausamkeit, wird von den Apologeten
der Waffen-SS gern übersehen" (S. 39).
Hier setzt sich Keegan ganz klar von den Verherrlichern dieser Truppe ab.
Überhaupt ist es ein Verdienst von ihm, nachdrücklich auf die von der Waffen-SS
begangenen Kriegsverbrechen hinzuweisen (vgl. S, 150f.; 323).
Keegan spannt im übrigen den Bogen sehr weit.
Von den Wurzeln der Waffen-SS in den Freikorps-Verbänden am Ende des Ersten
Weltkriegs bis zu ihrem Untergang in den letzten Wochen des Zweiten Weltkrieges
reicht sein Panorama.
Dabei kommt er immer wieder zu teilweise kontroversen Thesen.
Nachvollziehbar ist dabei noch seine Einschätzung, dass durch einen Wandel der
Rekrutierungspolitik "die Waffen-SS aus einer aus deutschen Freiwilligen gebildeten
Summe von Eliteverbänden zu einer Massenarmee" wurde, "in deren Reihen
Soldaten durchaus nicht freiwillig dienten und die ihrer Abstammung nach weder
deutsch noch wenigstens 'germanisch' waren" (S. 200).
Auch eine These wie die, dass es während des Krieges eine personelle Durch-
mischung der Frontverbände der Waffen-SS und der KZ-Bewachungsmannschaften
gab (vgl. S. 328), besitzt Plausibilität.
Zudem ist Keegans Porträt von Heinrich Himmler in den Grundzügen gelungen
(vgl. S. 61ff.).
Ob jedoch - um ein Beispiel zu nennen - "die erste Phase der Invasionsschlacht im
Westen zweifellos als eine 'Schlacht der Waffen-SS' bezeichnet werden" (S. 258)
kann, ist sicherlich strittig. Ein "reich" illustriertes Werk, wie der Verlag den Band
auf der Coverrückseite bewirbt, ist die Publikation übrigens nicht.
Der Band enthält nur wenig Bildseiten.
Auch wurde die Herrschaft der Münchner Räterepublik gewiss nicht "im April
1918" niedergeschlagen (S. 42), sondern erst ein Jahr später.
Alles in allem hat John Keegan mit seiner Monographie zur Waffen-SS trotz dieser
Kritikpunkte eine lesenswerte Abhandlung vorgelegt.
Die Tretminen, die das Thema beinhaltet, hat er jedenfalls weitgehend umgangen.
Lassen wir dem britischen Historiker das letzte Wort:
"Die Waffen-SS war eine besondere Truppe, für die eine besonders rücksichtslose
und brutale Kampfweise charakteristisch war.
Die Männer der Waffen-SS waren gewiß Soldaten, aber sie waren gewiß
nicht 'Soldaten wie andere auch'"
Mit Abbildungen
352 Seiten
Belesenes Buch
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