Hersteller: Springfield Armory
Modell: U.S. Rifle Model of 1903 A1 (Fertigung 1929)
Kaliber: .30-06 Springfield
Zustand: Sehr guter Zustand
Besonderheit: komplett nummerngleich – siehe weitere Beschreibung unten im Text
Gültiger Beschuss
Der Artikel unterliegt der Differenzbesteuerung nach § 25a UStG.
Das vorliegende Exemplar wurde 1929 in der Springfield Armory (USA) gefertigt. Hierbei kamen bereits nummerierte Systeme aus der ehemaligen Produktion der Rock Island Armory (R.I.A.) zum Einsatz, die nach Einstellung der dortigen M1903-Fertigung im Juni 1919 verblieben waren und nach der endgültigen Schließung der R.I.A. im Jahr 1926 in die Bestände der Springfield Armory überführt wurden.
Die M1903-Fertigung endete bei der R.I.A. bei Seriennummer 346.779; die darüber hinaus produzierten Systeme bis Seriennummer 430.742 wurden eingelagert und später übernommen. Die R.I.A. stellte von Juni 1919 bis Juli 1922 ausschließlich Läufe und Kleinteile als Ersatzteilvorrat her. Der Lauf dieses Gewehrs stammt ebenfalls aus R.I.A.-Fertigung und datiert auf April 1922.
Verschluss und System bestehen aus dem sogenannten „Nickel Steel“ (N.S.), welches bei der R.I.A. ab Seriennummer 319.921 anstelle des zuvor üblichen „Double Case Hardening“ eingeführt wurde, um die Sicherheit und Haltbarkeit der Verschlusssysteme zu erhöhen.
Das M1903A1 stellt hierzulande eine ausgesprochene Rarität dar und ist für Sammler amerikanischer Militärrepetierer ein begehrtes Stück. Selbst in den USA sind original erhaltene, nicht überarbeitete Exemplare zunehmend selten und erzielen – je nach Zustand – Preise im mittleren bis hohen vierstelligen Bereich.
Für den sportlich ambitionierten Ordonnanzschützen bietet das M1903A1 dank seiner von Haus aus sehr guten Präzision und der vielfältigen Einstellmöglichkeiten der Visierung hervorragende Voraussetzungen, um auf dem Schießstand mit Modellen wie dem schwedischen Mauser M96 oder den Schweizer Gewehren G11 und K31 zu konkurrieren.

















|