Sie können hier auf ein absolut exotisches Stück bieten, die HK P7 M13 ist als Legende ohnehin schon nicht gerade häufig… eine mit staatlicher Abnahme als geführte Dienstwaffe wirklich selten!
Die vorliegende P7M13 ist somit ein MUSS für Sammler, die Waffe hatte einen Behördenstempel (welcher, ob BMI oder BMVg, oder sonstige) ist nicht mehr nachzuweisen, da dieser SAUBER ausgefräst wurde (rechte Verschlussseite), verblieben als Beleg ist aber die BWB 318 Abnahme auf allen drei wesentlichen Teilen.
Die BWB 318-Abnahme auf der Waffe ist der amtliche „Stempel“ des früheren Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB). Er bestätigt, dass die Waffe von einer staatlichen Güteprüfstelle geprüft und offiziell für den Dienst abgenommen wurde.
Griffrücken und Handballen/ Griffspanner sind nicht wie sonst „stark berieben“, sondern sehen fast neuwertig aus – siehe Fotos!
Die Waffe hat eine fünfstellige Seriennummer 89xxx und hat – auf den Fotos schwer zu erkennen – den typisch „pflaumenblau brünierten“ Verschluss früher Modelle vor der letzten Produktion.
Besonderheit der P7 M13 als Dienstwaffe: Während die einreihige P7 M8 (bzw. PSP) die Standardwaffe vieler Landespolizeien (z.B. Niedersachsen, Bayern) war, wurde die M13 mit dem zweireihigen 13-Schuss-Magazin gezielt von Spezialeinheiten beschafft (unter anderem von Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Länder oder Personenschutz-Einheiten).
Letzteres passt auch zur – beim Ankauf übermittelten – Geschichte der Waffe. Sie stammt aus dem Grundbestand einer Werkschutz Personenschutzeinheit eines DAX-Konzerns und wurde direkt dort angekauft – Sie sei in den späten 90ern von einem ehemaligen Beamten aus dem Dienst rausgekauft und dann dort weitergeführt worden.
Ein wenig Recherche zur Waffenfamilie:
Die Ganzstahlpistole P7 (mit dem ursprünglichen Produktionsnamen HK PSP) wurde 1976 von dem Oberndorfer Waffenhersteller Heckler & Koch entwickelt und ab Ende 1979 in Serie gefertigt. Die außergewöhnliche Pistole fand breite Verwendung bei Polizei- und Spezialeinheiten, insbesondere in Deutschland. Die GSG 9 sowie verschiedene Landespolizeien setzten sie jahrzehntelang ein. Auch international wurde sie geschätzt, unter anderem von US-Behörden und der griechischen Polizei. Ab den 2000er-Jahren begann ihre Ablösung durch modernere Modelle wie die HK P2000, P30 und SFP9, alle ebenfalls von Heckler & Koch. Dennoch gilt die P7 bis heute als Meilenstein im Pistolenbau und bleibt unter Sammlern und Schützen begehrt. Wir haben dazu bei all4shooters auch schon einen Artikel zur Entstehung der P7-Familie veröffentlicht.
Was machten die Konstrukteure technisch anders, damit diese Oberndorfer Pistole über ein Vierteljahrhundert in den verschiedensten Diensten eingesetzt werden konnte? Die P7 zeichnete sich durch einen Polygonlauf, ein innovatives Gasdruckladesystem und einen einzigartigen Spannabzug aus, der hohe Sicherheit mit schneller Einsatzbereitschaft kombinieren sollte: Eine manuelle Sicherung wie bei anderen Dienstpistolen existiert nicht.
Leider wurden ausgemusterte Pistolen in den letzten Jahrzehnten eben nicht, wie sonst oft üblich, "dem zivilen Markt zugeführt", also als gebrauchte Ex-Dienstwaffen an berechtigte private Sportschützen, Jäger und Sammler verkauft, sondern – vernichtet und eingeschmolzen. Wer heute eine P7 aus dienstlichem Bestand und mit entsprechenden Stempeln sein Eigen nennen kann, hat also je nach Modell und Seriennummer einen kleinen Schatz im Waffenschrank…
Verkauf nach den gesetzlichen Richtlinien, keine Abholung und kein Kombiversand mit anderen Artikeln.
Auslandsversand über deutschen Exporteur machbar – bitte vorher absprechen.
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