Bilder die langsam verblassen
Ostpreußische Erinnerungen
Marion Gräfin Dönhoff
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Bilder, die langsam verblassen
Ostpreußische Erinnerungen
Von:
Marion Gräfin Dönhoff
Verlag:
Siedler
Selten wurde die "verlorene Herrlichkeit der einstmals deutschen Ostgebiete" so
nachdrücklich geschildert wie hier von Marion Gräfin Dönhoff, der bekannten
ZEIT-Herausgeberin und, weniger bekannt, auch dreifachen Charleston-Meisterin
(1934 und 1941).
Mit gewohnt verschmitzen Formulierungen läßt sie die "wilde Welt" im Königsberg
der 40er Jahre wieder auferstehen - heiße Champagner-Orgien mit Heinz Rühmann,
heimliche Lesbierinnen-Treffen mit Maibowle auf dem "Mauerblümchenball" des
Bundes Deutscher Mädel, und die irre Story, wie die junge Gräfin der Filmkünstlerin
Leni Riefenstahl auf einer Schaum-Party in der Reichsschriftumskammer das
Mutterkreuz geklaut hat (der Witz dabei war, daß die vom Führer als "frigide"
zurückgewiesene Riefenstahl damals gar keine Mutter war...).
Doch nicht nur solche "Königsberger Klopse" hat Dönhoff aufzutischen, sondern
auch den "bitteren Geschmack einer Zeit großer Not".
Kein Brot, kein Wasser, kein gar nichts.
Einmal, als die Gräfin den jungen und wohlgenährten Günter Grass in Danzig
(heute: Gdansk) besuchte und ihn um einen halben Laib Brot ersuchte, soll er sie
barsch angefahren haben:
Gräfin haben Hunger?
Warum essen sie dann keinen Kuchen?
Bittere Jahre... Auch mit moralischen Mahnungen ist die "groovige" Gräfin nicht
sparsam, besonders die heutige Jugend kriegt eins hinter die
"geschichtsvergessenen" Löffel.
Früher, so Dönhoff, war Ostpreußen noch Ostpreußen, heute weiß keiner mehr,
wo das eigentlich liegt!
Mehr "nachdenkliche Gedächtniskultur", bitte. Immerhin, noch ist Polen
nicht verloren.
Denn, so zitiert Dönhoff ihren ZEIT-Kollegen, den Ostpreußenliebhaber und
Altkanzler Helmut Schmidt, "watt mutt datt mutt".
Das gilt nicht nur, aber auch - oder gerade weil? - und mit besonderem Nachdruck
für die Jugend, und das ist auch "so".
Nun, in Dönhoffs "langsam verblassender Erinnerung" liegen noch manche
Schätzem verborgen.
So berichtet sie etwa, daß ihr die Idee, Herausgeberin der ZEIT zu werden, bei
einem "Strandspaziergang in Ostpreußen" gekommen sei. Sie schildert mit
herzzerreißender Genauigkeit, wie sie gerade auf der kurischen Nehrung
um die Ecke bog, als eine Möwe "in seltsam geschwungener Bahn" übers Haff flog.
"Ich dachte kurz nach, dann beschloß ich, Journalistin zu werden."
Ein breit gefächertes Panorama ostpreußischer "Erinnerungsbruchstücke", daß sich
an sehr persönlichen "Erinnerungspforten" festmacht
(Fischbrötchen-Bude auf Sylt, der Leuchtturm in der NDR-Reklame, Fontanes feister
Realismus-Abräumer"Effi Briest")
führt hier quer durch ein pralles Erinnerungsgemälde direkt in die "zart
durchwobenen Reiche der Erinnerung", in denen Ostpreußen heute
noch lebendig ist.
Und langsam verblaßt.
Frau Gräfin - wir ziehen den Hut!
Zahlreiche Abbildungen !
191 Seiten
Sauberes Exemplar
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