Kolonialpolitik
Mein politisches Vermächtnis
Wilhelm Heinrich Solf
(aus 1919)
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Kolonialpolitik
Mein politisches Vermächtnis
(aus 1919)
Von:
Wilhelm Heinrich Solf
Verlag:
Hobbing
…bietet eine eingehende Untersuchung der deutschen Kolonialpolitik im frühen
20. Jahrhundert, wie sie von einem ihrer wichtigsten Architekten dargelegt wurde.
Dieser inmitten der Wirren des Ersten Weltkriegs verfasste Text fasst zentrale Reden
und Schriften aus den Jahren 1914–1918 zusammen und vermittelt ein umfassendes
Verständnis der Beweggründe, Ziele und Herausforderungen des
deutschen Kolonialismus.
Solfs Überlegungen sind nicht nur historische Berichte, sondern auch politische
Testamente, die für die anhaltende Bedeutung von Kolonien für die globalen
wirtschaftlichen und politischen Strategien Deutschlands argumentieren.
Dieses Buch ist eine unverzichtbare Lektüre für alle, die sich für Kolonialgeschichte,
deutsche Politik und die umfassenderen Auswirkungen des europäischen
Imperialismus interessieren…
Fraktur
Wilhelm Heinrich Solf (1862 - 1936) deutscher Politiker und Diplomat.
„Nach dem Studium der Indologie in Berlin und einem Aufenthalt in London wurde er
1888 in den diplomatischen Dienst aufgenommen und war am deutschen General-
konsulat in Kalkutta (Britisch-Indien) tätig.
Im Anschluss daran erwarb er in Göttingen die juristischen Staatsexamina.
1898 ging er als Bezirksrichter nach Daressalam in Deutsch-Ostafrika und 1899 als
Präsident des Munizipalrates nach Apia auf Samoa;
1900 wurde er Gouverneur der neuen deutschen Kolonie Deutsch-Samoa.
Seinen Vorstellungen von einem humanen Kolonialismus folgend, gelang es ihm 1904
den Lauati-Aufstand (Mau a Pule) ohne Waffengewalt zu beenden.
Im Dezember 1911 trat Solf als Staatssekretär an die Spitze des Reichskolonialamtes.
Während des Ersten Weltkrieges war er ein entschiedener Unterstützer der Politik des
Reichskanzlers Theobald von Bethmann Hollweg.
Er setzte sich für einen frühen Verständigungsfrieden ein, mit dem er einen kolonialen
Ausgleich verbinden wollte.
Unter der Kanzlerschaft Max von Badens avancierte Solf 1918 zum Staatssekretär des
Auswärtigen Amtes.
Auch nach der Novemberrevolution behielt er dieses Amt, bis er im Dezember 1918
zurücktrat.
1920 bis 1928 war Solf deutscher Botschafter in Tokio; er verstand es, die kulturelle
und politische Wiederannäherung entscheidend zu fördern.“
99 Seiten
Belesenes, altes Exemplar
Seiten altersmässig nachgedunkelt.
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Buch Jagd Krieg
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