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Verkauft wird eine Deko-Patrone 8x50mmR Lebel Französischer Herstellung von 1933. Das Zündhütchen ist beschlagen und in der Patrone ist kein Pulver enthalten.
Hinweise zur Patrone: Hersteller Cartoucherie du Mans, Herrstelldatum 2. Trimester von 1933, Lieferant des Hülsenmessings: Manufacture de Métaux de Tournus. Ablitbar über die Bedruckung des Hülsenbodens (LH für Hersteller, 2 für das 2. Trimester, 33 für 1933 und Q für den Zuliefererdes Hülsenmessings)
Auszug aus Wikipedia zur Patrone:
Die 8 × 50 mm R Lebel war eine französische Gewehrpatrone mit Zentralzündung. Sie war die erste militärische Patrone, die eine rauchschwache Treibladung verwendete. Geschichte Bis zu ihrer Einführung wurde Schwarzpulver für die Herstellung von Munition verwendet. Diese Art der Treibladung benötigte voluminöse Hülsen, um vollständig abzubrennen. Zudem entfaltete sich der Gasdruck nicht gleichmäßig, so dass Patronen nicht beliebig stark geladen werden konnten. Das resultierte in großkalibriger Munition mit relativ langsamer Geschossgeschwindigkeit. Das Abfeuern verschmauchte die Waffen, der Pulverqualm nahm die Sicht und verriet die Position des Schützen. Erst 1884 konnte durch Paul Vieille mit dem Poudre B ein Ersatz geschaffen werden. Diese Art der Treibladung war sowohl leistungsfähiger als auch berechenbarer. Damit konnten rasantere Patronen entwickelt werden, deren Geschosse eine höhere Reichweite erzielten. Unter dem Druck des Kriegsministers Georges Ernest Boulanger entstand sehr bald ein neues Gewehr in der Gestalt des Lebel Modell 1886, das diese Patrone verschoss. Das ursprüngliche Rundkopfgeschoss (balle M) wurde 1898 durch das weltweit erste Spitzgeschoss (balle D) mit einem Gewicht von 12,8 g ersetzt, ein Projektil mit einer noch höheren Reichweite als sein Vorgänger. Den Schlusspunkt setzte die balle N bezeichnete leistungsgesteigerte Patrone, die vorrangig für Maschinengewehre vorgesehen war. Neue Berthier-Gewehre, die für diese Munition eingerichtet wurden, waren mit einem N am Laufansatz gekennzeichnet. Nur in solchen Gewehren konnte die Munition gefahrlos verschossen werden. Die 8 × 50 mm R wurde durch die 1929 eingeführte randlose 7,5×54-mm-Patrone ersetzt, blieb aber bis 1945 weiterhin im Einsatz.
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