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Absolute Rarität 1933 - Mauser Standartmodell (Oberndorf), Vorgänger K98k

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Artikel-ID:
20490139
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Deutschland

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Murnauer91 (80)

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Beschreibung

Zum Verkauf steht eine absolute Seltenheit für historisch interessierte Sammler und anspruchsvolle Ordonnanzschützen: Ein Mauser Standardmodell (der direkte, hochwertige Vorgänger des K98k) aus dem geschichtsträchtigen Jahr 1933.

Das Baujahr 1933 markiert das absolute Übergangsjahr von der Weimarer Republik zum Nationalsozialismus. Waffen aus genau dieser frühen Epoche, gefertigt im legendären Mauser-Werk in Oberndorf (Hülse trägt die berühmte „Mauser-Tonne“), sind auf dem Markt extrem selten zu finden. Dieses Exemplar hat einen faszinierenden, lückenlos anhand der Stempel dokumentierten Lebenslauf über fast ein Jahrhundert hinweg.


1. 1933 (Die zivile Fertigung): Erstklassige Herstellung bei Mauser Oberndorf. Auf der Hülse befinden sich die originalen, gestochen scharfen zivilen Reichs-Beschussstempeln (Kronen-Stempel U, G, N sowie Krone/B)

2. 1941–1945 (Der Kriegseinsatz): Militärische Nutzung an der Ostfront und spätere Erbeutung durch die Rote Armee.

3. Nachkriegszeit (Die sowjetische Depotüberholung): Einlagerung im sowjetischen Staatsarsenal für einen 3.Weltkrieg. Hier wurde das unverkennbare „X“ (sowjetischer Beutestempel) auf der linken Hülsenseite eingeschlagen. Da der ursprüngliche Lauf abgenutzt war, ersetzten die Sowjets diesen durch einen ungenutzten Ersatzlauf aus deutschen Beständen mit dem Materialcode 'Ch.44' (Ruhrstahl AG, Gussstahlwerk Witten).

4. Das Zwangsanpassen (Force-Matching): Um die Waffe im sowjetischen System einheitlich zu registrieren, wurde die originale Seriennummer der Hülse (58560) per Hand auf den neuen Lauf nachgestempelt. Das Besondere für Kenner: Man sieht heute noch im direkten Vergleich wunderschön die unterschiedlichen Schriftarten der Ziffern (z. B. der eckigeren „5“ auf dem Lauf im Vergleich zur geschwungenen, maschinell geprägten „5“ der Mauser-Hülse von 1933) – ein unumstößlicher Beweis für die authentische Arsenalgeschichte.

5. 1990 (Die Rückkehr): Nach dem Zerfall der Sowjetunion 1989 und Öffnung der Grenzen, Import nach Deutschland über die firma SKF (Siegfried Kobel, Frankenhain). Die Waffe erhielt im Beschussamt Suhl im Jahr 1990 einen gültigen, modernen Zivilbeschuss (Suhl-Prüfzeichen vorhanden, Nitro-Beschussadler)


Zustand und technische Details:


  • Modell/Baujahr: Mauser Standardmodell, 1933 (Sehr seltene, frühe Vorkriegs-/Übergangsfertigung!)
  • Hersteller Hülse: Mauser-Werke AG Oberndorf a.N.
  • Hersteller Lauf: Ruhrstahl AG, Witten (Code 'Ch.44')
  • Kaliber: 8x57 IS (Das historische Laufinnenmaß ist mit 7,93 mm gestempelt)
  • Laufzustand: Spiegelblank mit gestochen scharfem Zug-Feld-Profil! Durch den sowjetischen Lauftausch aus ungenutzten Original-Ersatzbeständen besitzt dieses Gewehr eine exzellente Schusspräzision
  • Nummerngleichheit: Systemhülse und Lauf sind historisch korrekt zwangserfasst nummerngleich (Nr. 58560). Die restlichen Kleinteile sind – absolut typisch für ein „Russian Capture“-Gewehr – nicht nummerngleich, da die Waffen im Depot komplett zerlegt wurden.
  • Optik: Tiefe, saubere und typisch dunkle Depot-Brünierung in einem hervorragenden, sammelwürdigen Erhaltungszustand. Der Holzschaft zeigt eine schöne, gleichmäßige Alterspatina. Das Gewehr wurde im sowjetischen Arsenalbestand absolut bestens konserviert.
  • Beschuss: Gültiger deutscher Zivilbeschuss von 1990 (Suhl). Die Waffe ist sofort voll einsatzbereit und schussfähig.


Ein Gewehr mit dieser enormen geschichtlichen Tiefe und in dieser exzellenten, schützentauglichen Laufsubstanz ist eine absolute Bereicherung für jede anspruchsvolle Ordonnanzsammlung.


Gerne kann ich noch viele weitere Bilder per Email oder Whatsapp zusenden.


Achtung – EWB erforderlich: Abgabe nur an Inhaber einer gültigen Erwerberscheinung (EWB) wie z. B. Grüne/Gelbe WBK oder Jagdschein. Eine Überprüfung der Erwerbsberechtigung erfolgt zwingend vor dem Verkauf.

Der Verkauf erfolgt als Privatverkauf unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung, Garantie oder Rücknahme. Es gilt hier die Regelung gekauft wie gesehen. Deshalb am besten direkt vor Ort anschauen.

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