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becks_lemon (69)
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Beschreibung
98er Jagdbüchse Kal 8x57IS (Waffen Weiss Frankfurt Main) mit deutschem Stecher, mit seitlicher Schiebesicherung, sowie hohen Flügelsicherung, Hebel zum schnellen entladen des Magazin, Sockel Suhler Einhakmontage.
Abgeflachter Kammerstengel.
Blanker Lauf.
Abstand Schaftkappe zu vorderstem Abzug = 36 cm
Glas: Carl Zeiss Jena - Zielsechs Nr. 7017
Recherche:
Bei einer 98er Jagdbüchse im Kaliber 8x57IS von Waffen Weiss Frankfurt Main handelt es sich um eine klassische, meist handgefertigte deutsche Repetierbüchse. Sie basiert auf dem legendären, extrem zuverlässigen Mauser System 98.
- Historie: Die Firma Waffen Weiss (inhabergeführt von Paul Weiss) war ein renommiertes Waffenfachgeschäft und Büchsenmacherei in der Taunusstraße in Frankfurt am Main.
- Bedeutung: Das Geschäft war insbesondere in den 1950er bis 1970er Jahren eine feste Institution und genoss einen hervorragenden Ruf für hochwertige, individuelle Büchsenmacherarbeiten und Gravuren. Waffen Weiss schloss im Jahr 2004 endgültig seine Pforten.
- Einschätzung: Sammler und Kenner schätzen Waffen von Paul Weiss für ihre präzise Handwerkskunst. Oft wurden militärische oder rohe Mauser-98-Systeme zu eleganten, führigen Jagdbüchsen umgearbeitet.
Bei dem Carl Zeiss Jena „Zielsechs“ Nr. 7017 handelt es sich um ein historisches Zielfernrohr mit 6-facher Vergrößerung, das ab den 1920er-Jahren von der Firma Carl Zeiss in Jena für den zivilen Jagdbereich sowie in späteren Jahren und Varianten auch für militärische Scharfschützen produziert wurde.
- Hersteller: Carl Zeiss Jena
- Modell: „Zielsechs“ (steht traditionell für die feste 6-fache Vergrößerung)
- Bauweise: Gehäuse aus brüniertem Stahl (seltener aus Leichtmetall). Typischerweise verfügt das Modell über eine integrierte Montageschiene an der Unterseite (Zeiss-Prismenschiene).
- Absehen: Meist das klassische Absehen 1 (Drei dicke Balken), das über den oberen Turm höhenverstellbar ist.
- Sehr frühe Fertigung: Zeiss führte das Zielsechs zusammen mit dem Zielvier (4-fache Vergrößerung) um das Jahr 1920 auf dem Markt ein.
- Da die Seriennummern bei den frühen Jagdzielfernrohren fortlaufend vergeben wurden und die Nummer mit 7017 extrem niedrig ist (spätere Vorkriegs- und Kriegsproduktionen gingen in die Zehntausende), stammt dieses Exemplar schätzungsweise aus den frühen bis mittleren 1920er-Jahren (ca. 1922–1926). Es handelt sich damit um ein seltenes Sammlerstück aus der Anfangsphase dieser Modellreihe.
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